Johanneum Gymnasium Herborn

Die Schülerin Marie Spänig aus der 9. Jahrgangstufe gelang im Jugenddebattiert-Wettbewerb die Qualifizierung für die Teilnahme im Landesfinale.

Am 16.2. trat Marie Spänig aus der 9. Klasse für den Wahlunterricht von Frau Gerber im Jugenddebattiert-Wettbewerb an. Schon einige Wochen vorher stellte sie sich als Siegerin des Klassenwettbewerbs heraus. Von zwei Schülern begleitet, wollten sich Frau Gerber und Marie auf den Weg nach Wetzlar, zur Goetheschule, begeben, wo der erste Teil des Wettbewerbs stattfinden sollte. Jedoch erkrankte Frau Gerber kurzzeitig, weshalb die Schüler auf die Unterstützung eines Elternteils angewiesen waren.

In Wetzlar angekommen stellte sich Aufregung bei den Debattanten ein, als der Wettbewerb begann. Zuerst etwas verunsichert, aber anschließend mit großem Interesse und durchschlagenden Argumenten verteidigte Marie ihre Position in der Debatte zur Frage, ob in öffentliche Grünanlagen Sportgeräte für die Allgemeinheit aufgestellt werden sollen. Die vier beteiligten Debattanten lieferten eine spannende Debatte mit vielen guten Argumenten für ihre Positionen. Jedoch wirklich überzeugen konnte keine der beiden Seiten, da sowohl die Pro-, als auch die Kontra-Seite sehr gut informiert und vorbereitet waren. Mit ihrer Sachkenntnis und ihrer Gesprächsbeteiligung konnte Marie die Jury überzeugen und brachte dadurch auch die Debatte stark voran. Nach einer halbstündigen Pause ging es auch schon in die zweite Debatte, in der Marie ihre eigene Meinung zu der Frage, ob Läden auch sonntags öffnen dürfen sollen, sehr überzeugt vertrat, was der Jury später auch als Kritikpunkt diente. Dennoch konnte Marie sehr  überlegt und schnell auf die Argumente der Gegenseite antworten und die Pro-Seite so immer wieder in Situationen führen, in denen sie keine Antwort auf Maries Argumente hatten. Nach wenigen Minuten der Überlegung gaben die Jurymitglieder die Ergebnisse der Punkte-Auswertung bekannt. Marie schaffte es, sich als eine der vier Debattanten, die ins Landesfinale einziehen, zu qualifizieren. Das Landesfinale sollte am 20.2. in der Wilhelm-von-Oranien-Schule in Dillenburg stattfinden. Aufgrund des unerwarteten Einzuges ins Landesfinale musste Marie sich über das Wochenende auf die Frage, ob Videoüberwachung auf Bahnhöfen mit automatisierter Gesichtserkennung ausgestattet werden soll, vorbereiten. Am Montagmorgen erkrankte Marie leider und konnte somit nicht am Landesfinale teilnehmen.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass der Ausflug nach Wetzlar für alle beteiligten Schüler eine gute Erfahrung war und, dass Marie trotz der Tatsache, dass sie nicht an der Debatte in Dillenburg teilnehmen konnte, sich sehr gut gegen die Teilnehmer der anderen Schulen geschlagen hat und sich als eine würdige Vertreterin unserer Schule in diesem Wettbewerb dargestellt hat.

 

Finn Brecher, Klasse 9d