Johanneum Gymnasium Herborn

Darmstadt (13.04.2016): Drei Schülerinnen vom Johanneum Gymnasium Herborn waren mit der Analyse der partiellen Sonnenfinsternis hessenweit die besten in ihrem Fachgebiet

 

 

 

Drei Schülerinnen des Johanneums nutzten am 20. März 2015 die seltene Sonnenfinsternis zur Messung von Helligkeit und Temperatur. Über ein Jahr lang haben Jana Kohl, Lisa Sophie Reuter und Janina Müller, betreut vom Mathematik- und Physiklehrer Michael Pirr ihre Messwerte ausgewertet. Computergestützt wurde der weitere Verlauf der Messwerte vorhergesagt, mit Ergebnissen des Deutschen Wetterdienstes verglichen und Schlussfolgerungen gezogen. Weitere Experimente zur Sicherung der Messgenauigkeit und Kalibrierung wurden durchgeführt, Literatur gelesen, eine wissenschaftliche Arbeit erstellt und die Präsentation der Ergebnisse durch Poster und Vorträge geplant.

 

Nach dem ersten Platz im Regionalwettbewerb Jugend Forscht im Februar diesen Jahres und der erfolgreichen Qualifikation für den Landesentscheid präsentierten die drei Schülerinnen vom 12. bis 13. April 2016 schließlich ihre Forschungsergebnisse in Darmstadt. Die Fachjury aus den Fachgebieten Mathematik, Physik und Meteorologie und nahmen die Ergebnisse der Jungforscherinnen genau unter die Lupe. Nach der Jury konnten sich auch die Eltern, Öffentlichkeit und Presse über die Forschungen informieren.

 

 

 

Das Urteil der Jury: Ein dritter Platz und der Sonderpreis für wissenschaftliches Arbeiten. Besonders gelobt wurden die Präsentation, die penible Dokumentation der Forschungen und die kritische Prüfung der eigenen Ergebnisse. Damit sind die drei hessenweit das beste Projekt ihrer Kategorie, aber leider nicht für den Bundeswettbewerb qualifiziert.

 

Spaß gemacht haben die Forschungen und die Teilnahme am Wettbewerb dennoch, wie Lisa Sophie Reuter schildert: „Beeindruckend war das aufwendige Rahmenprogramm mit Kinobesuch und Werksführung. Es war auch tolle Erfahrung andere zu treffen, die an Forschung und Wissenschaft so interessiert sind wie wir.“

 


Die Schulleiterin des Johanneums, Frau Jutta Waschke, freute sich über die erfolgreiche Teilnahme ihrer drei Schülerinnen. „Ich bin stolz auf sie! Ich habe mit angesehen, wie viel Arbeit in das Projekt investiert wurde. Allein die Teilnahme am Landeswettbewerb ist ja schon eine große Bestätigung für die, die sich außerhalb des Unterrichts so engagiert haben. Der gute dritte Platz und der Sonderpreis führen hoffentlich dazu, dass alle Beteiligten weiterhin der Forschung verbunden bleiben. In den naturwissenschaftlichen Berufen sind (besonders auch weibliche) Nachwuchskräfte sehr gesucht!“

 

Herborner Tageblatt vom 21.04.2016

 

 

Herborner Tageblatt am 24.04.2016