Johanneum Gymnasium Herborn

Auch in diesem März konnte den Schülern der Jahrgangsstufe 7 wieder ein freiwilliger und kostenloser Sehtest angeboten werden.

 

Der Test wurde, wie auch in den vergangenen Jahren, in Zusammenarbeit mit dem Optiker-Geschäft Gockel durchgeführt. Herr Dahlhaus nahm sich einen Vormittag Zeit und unterzog einen Großteil der Schüler der Jahrgangsstufe 7 der Untersuchung.

Als Ergebnis zeigte sich, dass die Sehleistung bei knapp 25% der Schüler nicht zufriedenstellend war. Darunter waren auch etliche Schüler, die bereits eine Brille tragen, deren Stärke aber offenbar seit längerem nicht mehr kontrolliert bzw. angepasst wurde. In all diesen Fällen empfahl Herr Dahlhaus eine eingehende Untersuchung durch einen Augenarzt.

Welche Konsequenzen diese Schülerinnen und Schüler bzw. ihre Eltern aus dem Testergebnis ziehen bleibt natürlich ihnen selbst überlassen und wird von Seiten der Schule auch nicht nachgefragt. Neben einer schnelleren Ermüdung, die bei entsprechenden Tätigkeiten (Lesen, Schreiben, PC-Nutzung etc.) ohne Brille meist eintritt, können weitere Folgen nur durch einen Augenarzt abgeschätzt werden. Er kann, über die Sehschwäche hinaus, Ursachen diagnostizieren, die eventuell eine weitere Behandlung notwendig machen.

Im Gespräch bestätigte Herr Dahlhaus darüber hinaus, dass auch eine tägliche mehrstündige Nutzung von z.B. Smartphones bei Jugendlichen zur Kurzsichtigkeit führen kann. Der Grund liegt darin, dass sich der gesamte optische Apparat noch im Wachstum befindet und auch die Anforderung des „In die Ferne Sehens“ benötigt, um sich entsprechend auszubilden. Bleibt diese Stimulation aus, wir das Auge nur zum Sehen in der Nähe trainiert. Die Folge ist dann Kurzsichtigkeit.

Stefan Witt

 

 An diesem Gerät prüfte Herr Dahlhaus die Sehleistung

 

Bei Bedarf wurde mit einer zweiten Apparatur (im Vordergrund) das Auge vermessen