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Berichte / Presse

„Schach 2.0. Schwarz oder weiß? – Du musst dich entscheiden!“

Bereits am Donnerstag, den 06. Juni 2019, präsentierte am Johanneum Gymnasium die Musical-Chor-AG der Klassen 5-6 unter der Leitung von Sarah Rech das Musical „Schach 2.0“ von Andreas Schmittberger.

Zu rockig-poppiger Musik, mal als Popsong, als Ballade oder als Rap verpackt, erwachten die Schachfiguren zum Leben und hielten sich dabei nicht immer an die Spielregeln: Die Bauern revoltierten gehen die Herrschenden, die Königin der Weißen zog im Hintergrund die Fäden der Regentschaft und wollte ihre Tochter geschickt mit dem Thronerben der Schwarzen verheiraten, um einen Krieg abzuwenden. Doch die beiden Königskinder machten ihren machtgierigen Eltern einen Strich durch die Rechnung. Am Ende siegte nicht nur die Liebe, sondern vor allem Selbständigkeit und Erwachsenwerden. Denn obwohl „Prinzessin Luna“ und „Prinz Zero“ (hervorragend gespielt und gesungen von Saskia Göbel und Krispin Reh!) gemäß dem Wunsch ihrer Eltern zusammenfanden, entschieden sie sich gegen die Krone und wendeten den Machtspielchen der zwei Häuser den Rücken zu, um ihr eigenes Leben zu leben. Das Publikum durfte in der voll besetzten Aula ein spielfreudiges, talentiertes Ensemble bewundern: Die jungen Schülerinnen und Schüler traten im Laufe des Stückes immer sicherer auf, spielten und sangen mit Witz und Charme auch jede noch so kleine Rolle mit sichtbarer Begeisterung. Musikalisch besonders eindrucksvoll waren die Chorszenen, in denen die ganze Truppe immer wieder vorne am Bühnenrand zusammenkam und dirigiert von Sarah Rech die Lieder vortrug. Leonie Ehlert und Leonora Canolli gaben zwei starke „Türme“, wenn diese bedrohliche Schlägertruppe des Königs am Ende auch das Nachsehen hatte. Emelie Müller spielte großartig die „Amme“, welche ihre liebe Not mit der zunächst verwöhnten Prinzessin hatte. Ein ähnliches Los hatte Luise Oester als „Valerio“, der sichtlich frustriert den bockigen Prinzen von dessen Pflichten überzeugen musste. Calvin Schmid erntete als hypochondrischer „König“ so einige Lacher und Hanna Görg gab mit Poker-Face und Haifisch-Grinsen eine sehr überzeugende „Königin“. Am Ende gab es reichlich Applaus für diese sehr gelungene Aufführung.

 

Schach 2.0

 

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