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Berichte / Presse

Bürgermeisterin Katja Gronau zu Besuch in der Klasse 7G

Am Freitag, dem 18. September 2020 besuchte die Herborner Bürgermeisterin die Klasse 7g des Johanneum Gymnasiums. Sie wurde von zwei Schülern am Haupteingang freundlich empfangen und in die Klasse geführt, wo sie von der ganzen 7g begrüßt wurde und im Folgenden Rede und Antwort stand.

Eine Schülerin begann der Bürgermeisterin Fragen über Corona zustellen. Daraufhin erzählte diese, dass drei ihrer Freunde den Virus gehabt und immer noch mit Spätfolgen zu kämpfen hätten. Masken seien wichtig und es wäre sinnvoll sie auch im Unterricht zu tragen. Auch im Rathaus würden natürlich entsprechende Regeln gelten.

Ein weiterer Schüler stellte persönliche Fragen: „War Bürgermeisterin schon immer ihr Traumberuf?“. Frau Gronau erklärte, dass sie vor ihrem Job als Bürgermeisterin Polizisten war. Ihr ursprünglicher Traumberuf jedoch war es, bei der Bundeswehr zu arbeiten. Im Jahre 1988 war dies als Frau aber noch nicht möglich. Es wurden auch Fragen gestellt wie „Finden sie sich berühmt?“. „Nein, wenn ich hier in Herborn bin und zum Beispiel im Café sitze, werde ich zwar häufig angesprochen und bekomme Fragen gestellt, aber in anderen Gemeinden bin ich natürlich nicht bekannt.“

Zu den Arbeitszeiten als Bürgermeisterin erklärte sie der Klasse, dass sie über zehn Stunde täglich arbeite und theoretisch immer in Bereitschaft sein muss. Denn wenn irgendwo bspw. ein Feuer ausbrechen würde, müsste auch sie zum Ort des Geschehens kommen.

Fragen zum Rathaus beantwortete sie ebenfalls. Das Rathaus wurde 1589 gebaut, doch durch den Brand 1626 wurde es mit 200 weiteren Gebäuden zerstört und später wiederaufgebaut.

 „Welcher ist ihr Lieblingsort in Herborn?“, erkundigte sich eine Schülerin. „Ich gehe gerne den Weg zwischen Medenbach und Herborn spazieren oder zum Aussichtsturm beim Tierpark. Ab und zu lasse ich mich im Café auch gerne von meinen Gedanken treiben.“ erläuterte sie der Klasse.

Politische Fragen zu Rassismus und anstehenden Projekten der Stadt wurden natürlich auch gestellt. Frau Gronau ist absolut gegen Rassismus, da jeder Mensch gleiche Rechte habe und in uns allen das gleiche Blut fließe.

In Herborn stünden folgende Projekte an:

1. Die Renovierung des Kindergartens in der Mozartstraße

2. Ein Bolzplatz soll erneuert werden

3. Die medizinische Versorgung soll verbessert werden

4. Das Schwimmbad soll erweitert werden

Die Schulstunde war schnell zu Ende und die Schüler verabschiedeten sich von der Bürgermeisterin. Die Klasse war begeistert von Frau Gronau, da sie sehr bodenständig wirkte und ihren Beruf offensichtlich voller Leidenschaft ausübt.

Elana Sophie Naujoks, Klasse 7G

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