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Berichte / Presse

Johanneum nimmt erstmalig beim Projekt „Gießener Jugendliche forschen“ der JLU Gießen teil

Die Hermann-Hofmann-Akademie (HHA) und das Institut für Biologiedidaktik der Justus-Liebig-Universität Gießen führen nun schon seit einigen Jahren ein Kooperationsprojekt mit Schulen durch, indem Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 5-13 die Möglichkeit geboten wird, Forschungsideen, -themen und -projekte aus den Bereichen Biologie, Chemie, Physik, Mathematik und Technik selbständig zu erforschen. In diesem Jahr (2020) waren 18 Schülergruppen aus neun Schule dabei, die von ihren Mentorinnen und Mentoren über Online-Webkonferenzen betreut wurden.

Das Projekt „Gießener Jugendliche forschen“, das durch großzügige Spenden der Sparkasse Gießen unterstützt und gefördert wird, stellt Mentorinnen und Mentoren bereit, die am Institut für Biologiedidaktik eigens dafür ausgebildet und vorbereitet wurden. Dadurch erhalten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler wertvolle Unterstützung für ihre Forschungsarbeiten. Die HHA möchte mit diesem Projekt die erfolgreiche Teilnahme Gießens an der „Stadt der jungen Forscher“ im Jahre 2010 verstetigen und Studierenden eine Praxisplattform bieten, auf der sie die vermittelten Studieninhalte anwenden und erproben können.

In diesem Jahr waren erstmalig auch drei Schülerinnen und ein Schüler des Johanneum Gymnasiums Herborn beteiligt. Silas Benner aus der Q1 forschte mithilfe von Fitnessarmbanduhren, die das Schlafverhalten seiner Probanden aufzeichneten, zum Thema „Einflussfaktoren auf den menschlichen Schlaf“. Alissa Göbel, Sira Mahr und Marie Meckel aus der Jahrgangsstufe zehn hatten „Versteckte Gefahren in Meersalz“ als Forschungsthema gewählt. Dabei untersuchten sie das Vorkommen von Mikroplastik in Meersalzen, die sie im frei verkäuflichen Handel erworben hatten. Unser Dank gilt insbesondere den beiden betreuenden studentischen Mentorin Natascha Schwarz und Elina Schneider.

Da ein Wissenschaftsfestival mit allen Teilnehmern im Hörsaal der Hermann-Hofmann-Akademie aufgrund der aktuellen Corona-Lage in diesem Jahr nicht möglich war,  griffen die Organisatoren rund um Herrn Prof. Dr. Ziemek und seine wissenschaftliche Mitarbeiterin Hildegard Thaly-Sicker auf eine Präsentation im Rahmen eines virtuellen „Wissenschaftsfestival“ zurück. In einer Online-Ausstellung konnten die Schülerinnen und Schüler auf diese Weise ihre Forschungsergebnisse mithilfe von Plakaten präsentieren, die mit Video- oder Audiodateien gekoppelt wurden. 

Silas Benner möchte seine Forschungsergebnisse nutzen, um damit im Januar auch beim Wettbewerb „Jugend forscht“ anzutreten. Wir wünschen ihm viel Erfolg!

 

 Dieses Plakat entstand im Rahmen des Projekts "Gießener Jugendliche forschen"

 

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