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Berichte / Presse

Marie Spänig erlangt dritten Platz im Regionalfinale von Jugend debattiert

Die Schülerin Marie Spänig aus der 10. Jahrgangstufe konnte mit ihrer Debattierfähigkeit einen guten dritten Platz im Regionalfinale in Wetzlar erreichen.

 Jugend debattiert

Marie Spänig (JGH), Luna Marie Schmidt (Liebig-Schule Gießen, 4. Platz), Josephine Klein (LLG, 1. Platz), Jannis Weber (Liebigschule Gießen)

Aufgrund ihres Erfolges beim Schulfinale am Johanneum bei Jugend debattiert für die Sek. I war es Marie Spänig (Klasse 10c) gelungen, an der Vorqualifikation an der WvO teilzunehmen. In Dillenburg debattierte sie zunächst zu der Streitfrage, ob „das Reparieren von defekten Elektogeräten Unterrichtsfach werden solle“. Danach stellte sie sich der Frage, „ob der öffentliche Busverkehr in unserer Region zum nächstmöglichen Zeitpunkt auf Elektrobetrieb umgestellt werden solle“. Hierbei erlangte sie einen der vier begehrten Plätze, die zur Teilnahme am Regionalfinale berechtigten.

Bei dem an der Goetheschule in Wetzlar ausgetragenen Wettbewerb wies der Schulleiter, Herr Dr. Scherließ, in seinem Grußwort darauf hin, dass in Zeiten des wachsenden Extremismus, der durch mit auf Emotionen basierender Rhetorik AnhängerInnen werbe, die Ausrichtung eines Wettbewerbs, der auf die Überzeugungskraft des Arguments setze und damit die Demokratie stärke, umso wichtiger sei.

Jugend debattiert

Die Grußworte sind gesprochen: Herr Dr. Scherließ (Schulleiter der Goethe-Schule), Luna Marie Schmidt, Josephine Klein, Jannis Weber, Marie Spänig), Herr Schulz (Regionalverbundkoordinator von Jugend debattiert)

Nachdem Andreas Schulz, Regionalverbundkoordinator für Mittelhessen, noch einmal kurz auf die Spielregeln verwiesen hatte, debattierte Marie über die Streitfrage, ob grundsätzlich auch Nicht-Pädagogen in der Schule unterrichten sollen. Hierbei wurde auf der pro-Seite darauf hingewiesen, dass Unterrichten vor allen Dingen in der Praxis gelernt werde und gefordert, dass den Neu-Einsteigern MentorInnen an die Seite gestellt werden sollten, die die notwendige Schulung übernehmen. Die Contra-Seite argumentierte dagegen, dass die notwendigen Qualifikationen nur durch ein Studium erreichbar seien und die Schüler und Schülerinnen diejenigen wären, denen später aufgrund mangelhafter Unterrichtung maßgebliche Kompetenzen fehlten. Einig war man sich darin, dass der Lehrermangel dringend behoben werden müsse, wobei Marie aber für eine Erhöhung der Attraktivität des Berufs eintrat. In ihrer Würdigung hob die Jury vor allen Dingen die Sachkenntnis unserer Schülerin hervor. Trotz ihres großartigen Erfolgs bedauerte Marie, knapp die Qualifikation als Teilnehmerin für die Landesebene verpasst zu haben.

Jugend debattiert

Preisübergabe Ida Schomber, Elina Gros, Victoria Schiller, Frau Maage, Herr Bender, Herr Botor. Im Vordergrund: Herr Wildner, Herr Schulz, Carlotta Defner.

In der Sekundarstufe II wurde lebhaft über das Thema „Sollen Bürger per Losverfahren zur Mitarbeit im Gemeinderat verpflichtet werden“. Inwiefern hierdurch die Herrschaft des Volkes durch die Herrschaft des Loses ersetzt würde, war der Hauptaspekt der Debatte. Den ersten Platz erhielt hier Carlotta Defner von der WvO.

Jugend debattiert

Herr Bender (Goetheschule), Fotograf, Herr Hirn (LLG), Marie Spänig, Carlotta Defner (WvO), Elina Gross (Goetheschule), Victoria Schiller (LLG), Ida Schomber (Theo-Koch-Schule), Marie-Luna Schmidt, Jannis Weber (Liebigschule Gießen, Herr Schulz (Goetheschule), Frau Maage (WvO).

 

Herborner Tageblatt vom 15.03.2019

 

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