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Berichte / Presse

„Jetzt Du! – Design hilft!“: Projekt des Kunst-Leistungskurses am Johanneum

Der Kunst-LK nahm an einem Design-Projekt der Stiftung Deutsches Design Museum in Frankfurt teil, der zur Sensibilisierung für die Erste-Hilfe-Maßnahmen beitragen soll.

Ein Unfall mit Verletzten – und man ist die erste Person, die den Unfallort erreicht! Und jetzt? Erste Hilfe leisten?! Vielen Menschen graut es vor dieser Situation und sie sind verunsichert, was nun zu tun ist und welche Maßnahmen ergriffen werden sollen. So ist es leider auch schon oft vorgekommen, dass Menschen aus Unsicherheit und Angst, etwas falsch zu machen, den Unfallort sofort verlassen, ohne Hilfe zu leisten.
An dieses Problem knüpft ein Projekt der Stiftung Deutsches Design Museum in Frankfurt an, denn Design kann hier einen wertvollen Beitrag leisten: Visualisiertes
Wissen ist einprägsam, bleibt länger im Gedächtnis und ist entsprechend abrufbar. Mithilfe der finanziellen Unterstützung vonseiten der Rittal Foundation wurde die
Durchführung dieses Workshops am Johanneum ermöglicht. Unter dem Motto „Jetzt Du! – Design hilft“ durfte der Kunst-Leistungskurs Q1_C von Frau Uhr das Wissen um Grundlagen der medizinischen Erstversorgung sowie um die Notwendigkeit, im Notfall aktiv zu werden und zu helfen, auf kreative und individuelle Weise umsetzen. Innerhalb eines viertägigen Workshops konnten 15 Schülerinnen selbständig Plakate, Flyer und Sticker entwerfen, um verschiedene Zielgruppen für das Thema „Erste Hilfe“ zu sensibilisieren.
Zu Beginn der Projektwoche wurden die Schülerinnen von Christian Betz, Fachbereichsleiter am Johanneum, und Anton Frink, nebenberuflicher Sanitäter, in
einem kurzen Erste-Hilfe-Kurs in die wichtigsten Maßnahmen der medizinischen Erstversorgung eingewiesen. Anschließend setzten die Schülerinnen das erworbene
Wissen künstlerisch um: In Kleingruppen gestalteten sie digital und analog Plakate, Flyer und Sticker, die Erste-Hilfe-Maßnahmen visualisieren und Menschen dazu
auffordern sollen, in einer Notfallsituation Erste Hilfe zu leisten. Zudem entwarfen sie einen Werbeflyer für die Teilnahme an der schuleigenen Sanitäts-AG. Angeleitet wurden sie dabei durch die Grafikdesignerin Franziska Jeuk. Der Schaffensprozess wurde zudem von einem Fotografen begleitet, der im Auftrag der Stiftung Deutsches Design Museum angereist war.
Den Abschluss der Projektwoche bildete eine Präsentation der Schülerprodukte, die coronabedingt nur in einem kleinen Rahmen stattfinden konnte. Neben den Mitgliedern der Schulleitung des Johanneum Gymnasiums nahmen Frau Meister und Frau Kostial von der Stiftung Deutsches Design Museum sowie Herr Hensgen und Herr Reissner von der Rittal Foundation teil.
Eine Schülerin fasst ihre Eindrücke aus dem Workshop begeistert zusammen: „Für mich war das Projekt ein voller Erfolg. Wir haben nicht nur Plakate gestaltet und
verschiedene Designs kennengelernt, sondern auch wichtige Hilfeleistungen für das ganze Leben gesammelt. Das Projekt ist nicht nur für uns sehr wichtig, sondern auch für den Betrachter der Plakate, da oft viele Leute nicht wissen, was sie tun können, wenn sie an eine Unfallstelle kommen. Die Plakate machen nicht nur Werbung für Erste Hilfe, sondern vermitteln auch Wissen!“
Derzeit kann man die Plakate in der Hautarztpraxis Agustine in Herborn anschauen. Darüber hinaus werden sie auch in den Räumlichkeiten des Johanneum Gymnasiums für die gesamte Schulgemeinde ausgestellt, um alle Schülerinnen und Schüler auf visuelle Art und Weise zu motivieren, in einer Notfallsituation das beizutragen, was sie leisten können.

 

 

 

 

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