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Berichte / Presse

Physik WUs besuchen die Weltraumhalle im Speyerer Technikmuseum

Am 17.11.2021 besuchten die beiden WUs Physik (mit dem Schwerpunkt Astronomie) unter der Leitung von Armin Moritz sowie Thilo Zerbe und Dorit Betz das Technik-Museum in Speyer. 

Nachdem zunächst alle Schüler*innen getestet und die Besonderheiten der Tour unter Coronabedingungen erläutert wurden, ging es knapp zwei Stunden im Bus Richtung Speyer. Im Technikmuseum entdeckten die Schüler*innen selbstständig die beachtlichen Marine- sowie Flugzeug- und Oldtimer-Ausstellungen und gingen Fragen nach, die sie so nur in Speyer erlebnisreich beantwortet bekommen: Wie sieht es im Bauch eines U-Boots aus? Was befindet sich alles an Bord eines Seenotrettungskreuzers? Und wie riesig ist wirklich ein Jumbo-Jet?

Unter der kundigen Führung von Armin Moritz besuchten die Schüler*innen dann auch den unbestrittenen Höhepunkt des Museums: Europas größte Raumfahrthalle. Dort zeigten sich die Schüler*innen begeistert von den Exponaten, etwa einem originalgetreuen Nachbau des Raumschiffs Wostok 1, mit dem einst Juri Gagarin 1961 als erster Mensch in den Weltraum gelangte oder dem Spacelabmodul der deutschen Raumfahrt der 1980er Jahre, bei dessen Erstflug 1983 auch der deutsche ESA-Astronaut Ulf Merbold dabei war und viele richtungsweisende Experimente in der Schwerelosigkeit durchführte.

Unbestrittener Höhepunkt der Weltraumausstellung waren aber die originale Landekapsel der Sojus Mission TM-19 (mit diesem Raumschiff besuchte der deutsche Astronaut Ulf Merbold 1994 die russische Raumstation MIR) sowie der originale Prototyp des russischen Raumgleiters BURAN, der 1984 gebaut wurde und zur Erprobung von Gleitflug und Landung nach dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre diente.

Auch ausgestellte Nahrungsmittel, die genau so, wie sie im Museum ausgestellt sind, im Weltraum verzehrt werden, faszinierten die Schüler*innen.

Ein weiteres Highlight in der Raumfahrthalle war die Ausstellung "Mond". Dort sind u. A. in Originalgröße eine Mondlandefähre, ein Mondauto sowie einige Weltraumanzüge ausgestellt. Etwas ganz Besonderes ist ein dort ausgestellter, originaler Mondstein, der 1971 von den Astronauten Dave Scott und Jim Irwin mitgebracht wurde. Sie hatten diesen Mondstein während der Apollo 17 – Mission von einem Basalt-Felsblock im Hadley-Apenninen-Landegebiet abgeschlagen. Nachdem der Stein knapp 42 Jahre im Forschungslabor der NASA in Housten aufbewahrt wurde, ist er nun in der Raumfahrthalle des Technikmuseums zu bewundern.

Im IMAX-DOME-Kino, einem speziellen Filmtheater mit einer 24 Meter durchmessenden kuppelförmigen Leinwand mit einer Projektionsfläche von ca. 1000 Quadratmetern, sahen die Schüler*innen den Film „Magic of flight“ und kamen so den Luftakrobaten der amerikanischen Navy in ihren Düsenjets näher. Der Film beleuchtete aber auch die Entwicklung der Fliegerei, angefangen von den ersten Versuchen im Jahr 1903 bis zum neuesten, heutigen Stand der modernen Technik.

Die Kurse besuchten ebenfalls in einer kurzen Stadtbesichtigung den fast 1000-jährigen Kaiser- und Mariendom in Speyer, zu dem Dorit Betz kurze anekdotenhafte Geschichten aus der Historie eines der wohl berühmtesten Dome Deutschlands erzählte.

Gegen Ende des Ausfluges konnten die Schüler*innen sich sicher mehr mit dem wohl berühmtesten Zitat des Astrophysikers Carl Sagan identifizieren:

„Somewhere, something incredible is waiting to be known“

 

 

 

 Technik Museum Speyer

 

 

Sowjetischer Raumgleiter Buran

 

 Mondgestein

 

 Astronauten-Nahrung

 

 

 

Speyerer Dom

 

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