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Schuljahr 2024 - 2025


Mord am Johanneum – doch keine Sorge, es sind Profis im Haus!

Als eine von drei hessischen Schulen hat das Johanneum-Gymnasium Herborn in diesem Jahr erneut das MINT³-Camp ausgerichtet. Die jährlich zwischen dem Johanneum, der Martin-Luther-Schule in Marburg und dem Philippinum in Weilburg wechselnde Projektwoche, die jeweils unter einem anderen thematischen Schwerpunkt steht, wurde dieses Mal durch die Aufklärung eines fiktiven Mordfalls kontextualisiert.

Die polizeiliche Ermittlungsarbeit übernahmen dabei jeweils fünf Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen der drei teilnehmenden Schulen – mit Erfolg: Der Mordfall konnte am Ende der Woche aufgeklärt werden. Dabei kamen Methoden aus Chemie, Biologie, Mathematik und Physik zum Einsatz.

Die Jugendlichen wurden von zahlreichen Lehrkräften des Johanneums begleitet. Die Leitung hatten der Fachbereichsleiter Herr Dr. Jäger und Herr Coenen. Zu den beteiligten – und zugleich tatverdächtigen – Lehrkräften zählten außerdem Frau Kretzer, Frau Camminga-Meyer, Frau Mang, Frau Friedrich, Herr Bauer, Herr Becker, Frau Jordan, Herr Bähr, Frau Ligeti und Herr Busch.

Am ersten Tag des insgesamt viertägigen Camps wurde zunächst der Todeszeitpunkt der (fiktiven) Leiche durch die Analyse des Dünndarmsaftes ermittelt. In den darauffolgenden Tagen folgten zahlreiche weitere Untersuchungen: So wurden Flugkurven mithilfe von Laserstrahlen analysiert, Fußspuren und Schrittweiten über Regressionsanalysen ausgewertet, Blutspuren im Rahmen einer Chemolumineszenzanalyse untersucht sowie Blutgruppen, verschlüsselte Briefe, DNA-Spuren und Fingerabdrücke für die Ermittlung der gesuchten Person herangezogen.

Das Camp wurde vom schulischen IT-Team unterstützt, das während der gesamten Woche für einen reibungslosen digitalen Ablauf sorgte.

Umrahmt wurden die intensiven und kooperativen Arbeitstage von einem geselligen Freizeitprogramm mit Pizza, Kegeln, Grillen und Spielen. Dabei wuchsen die Jugendlichen aus den drei mittelhessischen Regionen rasch zu einem starken Team zusammen und bewältigten gemeinsam die Herausforderungen der Ermittlungsarbeit mit großem Engagement.

Zum Abschluss der Woche präsentierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Ergebnisse vor einem Publikum aus allen drei beteiligten Schulen – darunter Herr Wissner als Vertreter der Schule aus Marburg, Frau Gerlach für Weilburg sowie Dr. Jäger und Herr Moos als Mitglieder der Schulleitung des Johanneums.

Die Rückmeldungen der Jugendlichen fielen überwiegend positiv aus. Besonders hervorgehoben wurden das „freie Arbeiten in den Gruppen“, die „Vielfalt der Experimente“ sowie die „richtig guten Snacks und Getränke“. Zudem berichteten sie, dass das Camp „sehr viel Spaß gemacht“ habe und sie „es jederzeit nochmal machen“ würden. Besonders gefiel ihnen, „dass die Gemeinschaft zwischen allen Schülern [und Schülerinnen] gefördert wurde“ und die „Idee, alles als Kriminalfall zu gestalten, [habe] alles viel interessanter gemacht.“

Nach einer spannenden, erfolgreichen und intensiven Woche freut sich das Johanneum bereits darauf, das MINT³-Camp in drei Jahren wieder als Gastgeber ausrichten zu dürfen. Ein herzlicher Dank gilt allen beteiligten Lehrkräften für ihr Engagement und natürlich den Schülerinnen und Schülern für ihre begeisterte und tatkräftige Teilnahme.

 

MINT Camp 2025 01

 

MINT Camp 2025 02

 

MINT Camp 2025 03

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