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Erasmus+ - Mobilität: Model-United-Nations-Konferenz in Bagnères-de-Bigorre/Südfrankreich
Auf Einladung einer französischen Schule in Bagnères-de-Bigorre südlich von Toulouse hin nahmen 13 Schülerinnen und Schüler an einer einwöchigen Exkursion nach Südfrankreich teil.





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Ein Reisebericht von Constantin Quecke: Unsere Fahrt nach Frankreich war keine Klassenfahrt, sondern eine freiwillige AG. Das machte die ganze Woche besonders. Wir waren eine kleine Gruppe aus der E-Phase, drei Jungs und 10 Mädchen. Alle hatten Lust, etwas anderes zu erleben als normalen Unterricht. Mit dem Zug reisten wir über Paris nach Bagnères-de-Bigorre, einer kleinen Stadt in den Pyrenäen. Dort nahmen wir an der „MUN Pyrénées“ teil, einem Planspiel der Vereinten Nationen. Wir vertraten verschiedene Länder und diskutierten über Themen wie z.B. die Auswirkungen der Klimakrise auf die Gesundheit. Während der Sitzungen war die Stimmung meist ernst und konzentriert, aber wenn die Diskussionen vorbei waren, wurde viel gelacht. Wir wohnten in Gastfamilien, ähnlich wie bei einem Austausch. Meine Gastfamilie war super nett und kümmerte sich gut um mich. Neben den Debatten unternahmen wir auch einiges. Am zweiten Tag waren wir in Toulouse. Zuerst gab es eine kleine Stadtführung, danach hatten wir Zeit, in Gruppen durch die Stadt zu laufen, etwas zu essen, uns umzusehen und kleinere Aufgaben zu bearbeiten.
Am nächsten Morgen hatten wir Unterricht an der französischen Schule, was interessant war. Später zeigten uns französische Schüler Bagnères-de-Bigorre. Abends gingen einige von uns in die Therme in Bagnères, um zu entspannen.
Ein echtes Highlight war der Ausflug zum Pic du Midi.
Dort besichtigten wir eine Sternwarte und erhielten eine Führung – teilweise auf Englisch, teilweise improvisiert, aber es war trotzdem sehr interessant. Vor allem die Aussicht über die Pyrenäen war beeindruckend.
An einem weiteren Tag erkundeten wir noch Tarbes. In kleinen Gruppen konnten wir die Stadt entdecken, Souvenirs kaufen und besichtigten ein nationales Pferdegestüt, wo wir eine weitere Führung bekamen. Der letzte Abend war besonders schön. Wir verbrachten ihn mit den französischen Schülern, es gab typisches Essen und wir konnten in Ruhe reden. Das war ein schöner Abschluss für die Woche. Am Tag der Abreise fuhren wir früh morgens wieder mit dem Zug über Paris nach Herborn zurück. Insgesamt war die AG eine sehr gute Erfahrung, nicht nur wegen der Themen, sondern auch, weil man Leute kennenlernte und einfach etwas ganz anderes machte als im Schulalltag.
Weitere Schülerstimmen: Der Austausch hat mir persönlich gezeigt wie der Alltag und das Schulleben in Frankreich aussieht. Ebenfalls habe ich neue Kontakte geknüpft und könnte mir vorstellen in der Zukunft wieder an dieser Art von Austausch teilzunehmen. Luise K. Es war eine tolle Erfahrung und wir hatten alle die Möglichkeit, ein Land, das wir bis jetzt nur aus dem Unterricht kannten, selbst zu erleben. Die Erfahrung bei der MUN war etwas ganz Neues. Wir konnten uns im Voraus zu einem speziellen politischen Thema genau informieren und dann zu diesem Thema direkt vor Ort diskutieren. Diese Diskussionen haben sehr viel Spaß gemacht und wir konnten hier auch unsere Englischkenntnisse ideal nutzen. Besonders die Fahrten nach Toulouse und auf den Pic du Midi haben sehr gut gefallen. Chiara
In meiner Gastfamilie habe ich mich direkt sehr wohl und willkommen gefühlt. Meine Austauschschülerin hat immer dafür gesorgt, dass ich mich einbezogen und nicht alleine fühle. Grundsätzlich war der Aufenthalt auch sprachlich sehr hilfreich. Luise M. Mein Austausch in Frankreich war eine Erfahrung, die mir nicht nur sprachlich, sondern auch persönlich viel gebracht hat. Ich habe gelernt, mich in einer neuen Umgebung zurechtzufinden und konnte die französische Kultur im Alltag miterleben. Freya Ich finde die Fahrt in die Pyrenäen war toll. Ich hatte sehr viel Spaß, egal ob mit den Austauschpartnern zuhause, mit der ganzen Gruppe auf Ausflügen oder in Bagnères in unserer freien Zeit. Wenn es gehen würde, würde ich mit der Gruppe immer wieder so eine Reise machen (natürlich auch mit unseren Lehrerinnen, mit denen wir auch sehr viel Spaß hatten). Mara Mein Lieblingsausflug war der Tag in Toulouse. Es war sehr schön eine neue Stadt zu besichtigen und ein bisschen shoppen zu gehen. Mia
In meiner Gastfamilie wurde ich sehr freundlich aufgenommen. Der Alltag war entspannt, und ich hatte sehr viel Freiraum. Man hat viel zusammen gegessen und sich Zeit füreinander genommen. Der größte Unterschied zu Deutschland war für mich die lockerere Atmosphäre in der Schule und der direktere, trotzdem formelle Umgang. Am besten fand ich den Tag in Tarbes, weil wir im Botanischen Garten waren und danach noch in der Stadt unterwegs waren. Auch das Gestüt hat mir sehr gut gefallen, weil ich alles dort sehr schön und interessant fand. Antonia Mein Highlight des Austauschs war der Besuch in Tarbes. Zu Beginn waren wir in einem Park, in dem wir freilaufende, sehr zutrauliche Pfauen gesehen haben. Anschließend hatten wir freie Zeit in der Stadt, wo wir uns mit Einheimischen in unserem Alter unterhalten haben. Danach sind wir in ein Gestüt gefahren, wo wir eine Führung bekommen haben. Abends haben wir bei meiner Gastfamilie in Bagnères eine Abschlussfeier gemacht. Nele
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Bericht des Lycée Victor Duruy in Bagnères-de-Bigorre
Fotos: KEIS







