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Fachbereich 1

Fachbereich Kunst

Joiner Kunstbau»Jeder freie Mensch ist kreativ. Da Kreativität einen Künstler ausmacht, folgt: Nur wer Künstler ist, ist Mensch. Jeder Mensch ist ein Künstler.«

Joseph Beuys

 

Das Fach Kunst am Johanneum

fördert einen kreativen Kunstunterricht, der die Wahrnehmung, die Sinne und die Sensibilität der Schülerinnen und Schüler möglichst ganzheitlich entwickelt.

Im Zentrum des Kunstunterrichts stehen die Vermittlung grundlegender gestalterischer, medialer und kunsthistorischer Kompetenzen sowie Kenntnisse, Verfahren und Methoden, um individuelle Gestaltungsabsichten realisieren zu können. Experimentelles Arbeiten, Erproben, Versuchen, Verwerfen und Scheitern sind als Teil künstlerischer Arbeitsweisen und -prozesse ausdrücklich erwünscht.

Selbstverständnis des Faches

Als Fach Kunst am Johanneum möchten wir die Schülerinnen und Schüler dazu motivieren, sich in Bilderwelten zu orientieren und sich selbst Bilder von der Welt zu machen. Diese grundlegende schöpferische Fähigkeit, die auf Fantasie und Vorstellungsvermögen basiert und mit der wir unsere alltägliche Welt erschließen, möchten wir als Lehrkräfte des Faches Kunst in allen Lernbereichen fördern. Wir leiten die Schülerinnen und Schüler zur Differenzierung ihrer Wahrnehmung an, fördern individuelle Gestaltungspotenziale und erarbeiten gemeinsam eine breitgefächerte künstlerische Orientierung.

Beitrag des Faches zur gymnasialen Bildung

Kunst ist ein Leitfach der ästhetischen Bildung. „Ästhetik“ wird dabei als Wahrnehmung in ihrer umfassenden Bedeutung verstanden, d. h. nicht nur als sinnliche Aufnahme, sondern gleichzeitig als anschauliches Denken, das Wirklichkeit interpretiert und strukturiert. Ästhetische Erfahrungen, wie sie sich in künstlerischen Ausdrucksformen, z. B. Bildern, Objekten, Architekturen, Performances oder Werken der Medienkunst darstellen, speisen sich aus allen Sinnen.

Die Fachräume

Durch seine Ausstattung bietet der im Sommer 2018 in Betrieb genommene Kunstbau (Gebäude 6) des Johanneum-Gymnasiums den Schülern und Schülerinnen vielfältige Gelegenheit, ihre Kreativität zu entfalten.

Die Wirkungsstätte des Faches Kunst umfasst ein eigenes Gebäude, das viel Platz und Ruhe für die vielseitigen Aktivitäten und Arbeitsschwerpunkte des künstlerischen Arbeitens bietet. So kann in insgesamt vier gut ausgestatteten Kunsträumen, einem lichtdurchfluteten Werkraum oder an warmen Vormittagen im Sommer auch im Außenbereich des Kunstgebäudes kreativ gearbeitet werden.

Die Fachlehrer

Regelmäßig finden kurs- und klassenübergreifende Arbeitseinheiten statt, die in enger Zusammenarbeit der jeweiligen FachlehrerInnen durchgeführt werden. Durch die sehr guten Arbeitsbedingungen – die Unterbringung der Kunstfachräume in einem eigenen Schulgebäude – ist ein reger Austausch auch während der praktischen Arbeitsphasen stets möglich.

Die Arbeitsergebnisse

Zeichnen und Malen in großen Formaten, das Ausprobieren einer Vielzahl von Techniken, experimentierendes plastisches Gestalten mit verschiedenen Werkstoffen, projektorientiertes künstlerisches Arbeiten – die räumlichen und materiellen Bedingungen hierfür sind vorhanden und werden vielfältig genutzt.

So entstanden in den letzten Jahren zum Beispiel:

  • großformatige malerische Arbeiten und Collagen
  • Plastiken aus verschiedenen Materialien wie Holz, Gips, Ton, Pappmaché, Recyclingstoffen, Draht etc.
  • Modellbau (Architektur)
  • Zeichnungen aller Art
  • Tief- und Hochdrucke
  • Arbeiten in Anknüpfung an moderne Medien wie digitale Fotografien und Bildbearbeitung, Animationen und Foto-Comics
  • und vieles mehr…

Präsentation der Ergebnisse

Das Johanneum Gymnasium Herborn bietet vielfältige Möglichkeiten, die Schülerarbeiten der Schulöffentlichkeit zu präsentieren. So hat der Kunstunterricht zur ästhetischen Gestaltung des Schulgebäudes beigetragen – dies ist deutlich sichtbar in den Wandbemalungen (z.B. Wordcloud, Trennwände Sanitärbereich) und durch aktuelle Ausstellungen von Arbeitsergebnissen im Schulgebäude zu bewundern. Dafür stehen unter anderem Glasvitrinen und Hängungsmöglichkeiten im Flurbereich zur Verfügung.

Des Weiteren gibt es eine Vielzahl an außerschulischen Ausstellungsorten, die regelmäßig mit aktuellen Schülerarbeiten bestückt werden (z.B. Arztpraxen, Stadtbibliothek, öffentliche Gebäude in der Stadt Herborn etc.).

Auch im Rahmen schulischer Veranstaltungen, wie dem Tag der öffnen Tür, Best of Johanneum und an Sporttagen werden Ausstellungen und Kunstprojekte zum Mitmachen angeboten.

Lehrinhalte

Wir arbeiten nach dem aktuellen Kerncurriculum und dem darauf ausgerichteten schulinternen Curriculum.

In der gymnasialen Oberstufe orientiert sich der Kunstunterricht grundsätzlich am geltenden Abiturerlass.

Wichtig ist uns auf dieser Grundlage ein breites Spektrum an thematischen, inhaltlichen und methodischen Zugängen zu bieten – gleichzeitig aber auf aktuelle Kunstströmungen, neu entdeckte Methoden/Verfahren und Materialien sowie auf Bedürfnisse unserer Schüler einzugehen.

Ein Besuch von aktuellen Ausstellungen in Frankfurt (Städel, MMK, Schirn etc.), Köln (Museum Ludwig) und weiteren Museen im Umraum Herborn bieten vor allem in der Oberstufe eine bereichernde Auseinandersetzung mit Kunst in außerschulischen Lernorten. Dazu kommen Studienfahrten des Leistungskurses Kunst, z.B. nach Barcelona, Paris, London, Berlin, Florenz u.v.m.

Hinzu kommen bereichernde Kooperationen mit regionalen KünstlerInnen, die beispielsweise durch Vorträge und Werkschauen ihre Arbeitsprozesse veranschaulichen und somit sowohl kreative Prozesse fördern als auch fundierte Ausblicke in Studien- und Berufswahl geben.

 

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