Johanneum Gymnasium Herborn

Ein Projekt mit den Schülern des Physik-Leistungskurses 13 von Herrn Ludwig

 Seit etwa 80 Jahren glauben die meisten Astronomen, dass die Welt, in der wir leben, ihren Anfang in einer gewaltigen Explosion, dem "Urknall", genommen und sich seitdem immer weiter ausgedehnt hat. Mit Begriffen wie Inflation, exotische dunkle Materie, unbekannte dunkle Energie und beschleunigte Expansion versucht man, die Urknall-Theorie an die immer genaueren Beobachtungen anzupassen.

Herr Dr. Eiermann, theoretischer Physiker und Autor, hält diese Theorie für wissenschaftlich gescheitert und stellt eine neue Kosmologie vor: Sein "neues" Modell geht von einem stabilen Universum aus, in dem  sich die Massen von Elementarteilchen im Laufe der Zeit ändern. So kann man viele experimentelle Befunde wie zum Beispiel die Rotverschiebung von Spektrallinien erklären.

Herr Dr. Eiermann stellte den Stand der Erkenntnisse der Kosmologie vor und diskutierte zusammen mit den Schülerinnen und Schülern seine Theorie im Gegensatz zu der von der Mehrheit der Wissenschaftler vertretenen Urknalltheorie.