Johanneum Gymnasium Herborn

Am 21.11.2017 fand am Johanneum eine Vortragsveranstaltung des Fördervereines JOHANNEA e.V. und des Fachbereiches Naturwissenschaften am Johanneum-Gymnasium Herborn mit dem Titel "Der 35. Mai – Mathematische Spielereien mit der Zeitrechnung" statt.

Auf Einladung des Fachbereiches Naturwissenschaften und des Fördervereines Johannea e.V. war am 21.11.17 Prof. Dr. Heinrich Hemme von der Fachhochschule Aachen am Johanneum-Gymnasium in Herborn zu Gast. Er ist Autor von über 30 Büchern und mehreren hundert Fachartikeln zu mathematischen Fragestellungen und Verfasser einer ständigen Kolumne in „Bild der Wissenschaft“. Thema seines Vortrages war die Entwicklung der Zeitrechnung aus mathematischer Sicht, insbesondere Besonderheiten und Merkwürdigkeiten durch Umstellungen vom Julianischen zum Gregorianischen Kalender. In kurzweiliger und amüsanter Form stellte er allgemeinverständlich am Beispiel der Schaltjahre, der Datumsgrenzen oder des „Freitag, der 13te“ dar, wie unterschiedlich sich die kalendarischen Systeme in verschiedenen Ländern teils parallel entwickelt haben. So gab es tatsächlich nur in Schweden einmal einen 30ten Februar, und ihm gelang der Nachweis, dass es bei der Geburt von Zwillingen mit wenigen Minuten Unterschied auf einem Schiff in der Südsee tatsächlich zu der absurden Konstellation kommen kann, dass der Erstgeborene offiziell immer zwei Tage später Geburtstag feiern darf als der Zweitgeborene.

Die Zuhörer dankten es dem Referenten mit lang anhaltendem Applaus und die Reihe der Vortragsveranstaltungen am Johanneum-Gymnasium fand für dieses Jahr einen gelungenen Abschluss. Für die Veranstalter überreichten Marco Ludwig und Dr. Dr. Matthias Quarta ein Buchgeschenk an Prof. Hemme und gaben der Hoffnung Ausdruck, auch im nächsten Jahr wieder so hochkarätige Referenten gewinnen zu können.

 

Matthias Quarta

Vorsitzender der Johannea e.V.

Prof. Dr. Heinrich Hemme, Fachhochschule Aachen

 

 

 

Herborner Tageblatt vom 25.11.2017